Eine Teilnahme an der Heldenberger Nacht des Grauens entspricht dem, was der Menschheit über die Jahrtausende abhanden gekommen ist (zumindestens in unserer Zivilisation). Man muss sich heute nicht mehr einem Bären gegenüberstellen oder mit spärlichen Werkzeugen bewaffnet sein Mittagessen selber fangen.
Die Adrenalin-Ausschüttung beschränkt sich darauf, sich über andere Autofahrer oder Kollegen im Büro zu ärgern. Die Nacht des Grauens ist somit eine willkommene Abwechslung zum Alltagstrott.
Ich habe selbst bereits an einer grauenvollen Nacht teilgenommen und ja - es stimmt - man hat Angst ;-) (auch wenn ich das niemals zugeben würde *gg*)
Das wahrhaftig Schöne daran ist aber die Zeit nach der Teilnahme. Die Erinnerung und das Gefühl, sich der eigenen Angst gestellt und sie besiegt zu haben.
Welche Gründe könnte es sonst geben, sich der Nacht des Grauens hinzugeben?
(
http://www.nachtdesgrauens.at/)